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Monat Mai - Altenbauna

Das Kalenderblatt für Mai nimmt drei aktuelle Fotos des Stadtteils Altenbauna in den Blick. Das Foto oben links zeigt den gemütlichen Platz hinter der Stadthalle mit dem Brunnen „Märchenquelle“. Rechts daneben wird das Cineplex-Kino mit dem Büro des Stadtmarketings sowie die Gebäude des Polizeireviers und der Musikschule abgebildet.

Das große Panorama-Foto mit Blick vom Baunsberg aus gesehen, zeigt das Wohnquartier des Stadtteilzentrums sowie die in Jahrzehnten gewachsenen Hallen des VW-Wer-kes.Beim Anblick dieser Fotos einer modernen Stadt gerät in Vergessenheit, dass Altenbauna auf eine über 1000-jährige Geschichte zurückblickt.

Altenbauna wird als „Bunon“ in einer Urkunde Kaiser Heinrich II 1015 erstmals erwähnt. Bis zur Ansiedlung des VW-Werkes 1958 blieb Altenbauna ein kleines Bauern- und Arbeiterdorf (1956 = 816 Einwohner). Das änderte mit dem Wachsen des VW-Werkes und der Zahl der Mitarbeiter. Baunatal entwickelte sich mit heute sieben Stadtteilen zu einer modernen Kommune mit fast 30.000 Ein-wohnern.

Da zurzeit viele Spaziergänger im Stadtpark unterwegs sind, soll kurz auf die Entstehung eingegangen werden.

Schon 1962 beschloss die Gemeindevertretung von Altenbauna, ein in die Zukunft weisendes Schul-, Sport- und Freizeitzentrum für die schnell wachsende Bevölkerung zu schaffen. Als Standort wurde ein 16 Hektar großes Areal zwischen derAltenritter Straße und der heutigen Friedrich-Ebert-Allee ausgewählt. Die Flächen gehör-ten früher dem Landwirt Brede. Hier ließ er auch seine Kühe weiden. Sein Wohnhaus am Erlenbach verkaufte er 1962 mit allen landwirtschaftlichen Flächen an die Gemeinde Altenbauna. Auf dem Gelände entstand als erstes 1963 ein Sportplatz mit Flutlicht (Hartplatz). Vorrangig aber war der Neubau von Schulen.

Ab August 1963 wurde die Mittelpunktschule Baunatal gebaut. Im Rahmen der offiziellen Einweihung 1967 erhielt sie den Namen Theodor-Heuss-Schule. Später wurden auf der anderen Seite der Bauna weitere Schulgebäude errichtet. Wegen erheblicher Baumängel mussten die älteren Schulpavillions links der Bauna nach längeren, teilweise kontrovers geführten Debatten 2009 abgerissen werden. Hier entsteht jetzt ein neues Wohnquartier.

Mit dem Wachsen der Einwohnerzahlen und der Ausrichtung Baunatals als Sportstadt ka-men in den letzten Jahrzehnten weitere Grünflächen mit Sport- und Kultureinrichtungen hinzu, u. a. Aqua-Park, Rundsporthalle, Tennisplätze, Stadion, Jugendzentrum, Musik-schule und zuletzt das Cineplex-Kino. Viele Spazierwege verbinden die einzelnen Einrich-tungen. In einem öffentlichen Wettbewerb erhielt das Schul-, Sport- und Freizeitzentrum 1983 den Namen „Stadtpark“. (Text von Karin Meinken)

© Bauna-Tal im Zentrum von Deutschland www.bauna-tal.de